iPhone Outdoor Case „OtterBox Defender“ – Der Panzer für das iPhone

Sein Smartphone, den ständigen Begleiter, bei Outdoor-Aktivitäten zu schützen liegt sicherlich im Interesse eines jeden und die Möglichkeiten dazu sind vielfältig. Ich möchte im Folgenden kurz das Outdoor Case „OtterBox Defender“ für das iPhone, welches ich nach der Version für das 4s inzwischen in der Version für das iPhone 5 nutze, vorstellen.

Nachdem ich mein iPhone früher beim Radfahren zum Schutz vor Regen und Schweiß, wie so viele, einfach in einen Gefrierbeutel packte, erschien mir diese Lösung, zum Schutz vor Schlägen und Stößen, beim Skifahren nicht ausreichend. Ein weiterer Nachteil der Tütenlösung war die Unbedienbarkeit des Gerätes. Mal eben ein Foto schießen oder einen Blick auf die Karte werfen war nicht möglich. Daher machte ich mich auf die Suche nach einem Outdoor Case das den folgenden Anforderungen entsprach.

  • Schutz vor Feuchtigkeit
  • Schutz vor Stößen und Stürzen
  • Display-Schutz
  • volle Bedienbarkeit (inkl. Kamerafunktionalitäten)
  • Erreichbarkeit aller Anschlüsse

Fündig wurde ich dabei mit dem 4-teiligen „Defender“ Case des Herstellers „OtterBox“.

Das Case besteht aus zwei Polycarbonat-Schalen die das Smartphone umschließen. Die Vorderschale ist mit einer Displayschutzfolien versehen, die trotz ihrer robusten Stärke die Bedienbarkeit des Touch-Display kaum beeinflusst. Die rückwärtige Schale ist innen mit einer dünnen Schaumpolsterung zur Dämpfung und zum Schutz vor Kratzern versehen. Nachdem man das iPhone mit den beiden Schalen umschlossen hat, zieht man die Silikon-Hülle über das Gerät. Mit Hilfe des Gürtelholsters kann man das Display, in dem man das Gerät mit der Display-Seite nach innen einclipt, noch zusätzlich vor Stößen schützen.

Süd

Der „Otterbox Defender“ spielt seine Stärken auch bei Heimspielen des BVB, auf der Südtribüne des Westfalenstadions, zum Schutz vor Bierduschen aus.

Im Alltagseinsatz hat sich das Case absolut bewährt, ob beim Radfahren, Skilaufen, Geocaching oder im Stadion. Durch die Displayschutzfolie und die Anschlusskappen der Silikon-Hülle ist das Gerät vor Schweiß und Spritzwasser geschützt und liegt rutschfest in der Hand. Aufgrund der Erreichbarkeit aller Anschlüsse kann ich das iPhone z. B. während des ganzen Skiurlaubs im Case belassen und muss es nicht zum Laden oder Musik hören herausnehmen. Gleichzeit ist das Verpacken so einfach, dass man es auch schnell vor der Radtour erledigen kann. Im Video ist das Anlegen der „Rüstung“ zu sehen.

Im Vergleich der iPhone 4s und 5 Variante kann man feststellen dass das Einpacken mit der 5er Version noch zügiger von statten geht. Besonders auffällig ist das beim Überziehen der Silikon-Hülle, diese schmiegt sich jetzt noch schneller um den Kunststoffrahmen. Ein Nachteil der neuen Version, der Gürtelklipp kann nicht mehr vom Holster entfernt werden.

Insgesamt kann ich den „OtterBox Defender“ für die beschriebenen Einsatzzwecke uneingeschränkt empfehlen.

iPhone Klingelton selbst erstellen

Ich gehöre sicherlich nicht zu den Smartphone-Nutzern die das gesamte Erscheinungsbild ihres Gerätes individualisieren und auf Links drehen möchten. Denn wenn das so wäre, wäre ich mit dem iPhone sicherlich nicht so zufrieden wie ich es bin. Die wenig spektakulären, mitgelieferten Klingel- und Wecktöne bringen jedoch auch mich schnell an den Rand komatöser Begeisterung.

Die einfache Verwendung von MP3 Dateien als Signaltöne ist beim iPhone leider nicht möglich. Apple setzt in diesem Fall auf extra Ringtone-Dateien mit der Endung „m4r“ und beschränken diese noch auf eine Länge von 30 Sekunden. Das Gute ist jedoch, dass man diese Dateien mit wenigen Handgriffen und dem sowieso vorhandenen iTunes problemlos selbst erstellen kann.

  1. Bevor wir mit der eigentlichen Erstellung beginnt sollte man einen geeigneten Abschnitt des Musikstücks seiner Wahl aussuchen und die Start- und Endzeit notieren.
  2. Nachdem das erledigt ist klickt man in der Mediathek von iTunes mit der rechten Maustaste auf das Musikstück und wählt aus dem sich öffnenden Kontextmenü den Punkt „Informationen“. In dem neuen Fenster das Register „Optionen“ anwählen und dort die ermittelte Start- und Endzeit für den Klingelton unter „Starten bei:“, bzw. „Stoppen bei:“ eintragen.

    In diesm Beispiel habe ich die ersten 30 Sekunden des Tracks gewählt.

  3. Nachdem wir so den Bereich festgelegt haben, müssen wir nun den eigentlichen Klingeton erstellen. Dies erledigt man wieder mit einem Rechtsklick auf den Track und der Auswahl der Funktion „AAC-Version erstellen“. Danach findet man das Musikstück in der Mediathek ein zweites mal, die neu erstellte AAC-Version sollte jetzt gegenüber dem Original jedoch eine Länge von 30 Sekunden aufweisen. Wir sollten nun noch die Änderungen an Start- und Endzeit des Originals rückkängig machen, um das Stück auch zukünftig in voller Länge genießen zu können.
  4. Unser Klingelton hat jetzt nur noch die falsche Dateiendung „m4a“. Um diese zu ändern ziehen wir den Track einfach per Drag&Drop mit der Maus aus iTunes auf den Desktop. Anschließend die „m4a“ Datei in iTunes löschen, ansonsten können wir den fertigen Ringtone später nicht hinzufügen.
  5. Standardmäßig werden unter Windows bekannte Dateitypenendungen ausgeblendet. Wird nun also nur der Titelname, nicht jedoch die Endung „m4a“ angezeigt, müssen wir vor dem Umbenennen die Windows Ordneroptionen anpassen. Dort einfach das Häkchen bei „Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden“ entfernen und mit „OK“ bestätigen. Nach diesem Schritt sollte jetzt der komplette Dateiname angezeigt werden. Nun können wir mit einem Rechtsklick auf die Datei den Punkt „Umbenennen“ auswählen“ um die Endung von „m4a“ in „m4r“ zu ändern.

    Ggf. müssen die Windows Ordneroptionen angepasst werden, um den Klingelton korrekt umbenennen zu können.

  6. Nachdem unser Ringtone nun fertig ist, müssen wir ihn nur noch per Drag&Drop zurück ins iTunes schieben. Dort sollte er dann in der Rubrik „Töne“ innerhalb der Mediathek angezeigt werden. Jetzt noch auf das iPhone synchronisieren und er steht dort zur Auswahl.

    Den neuen Klingelton in die Synchronisation einbeziehen um ihn auf dem iPhone zur Verfügung zu haben.

Sichere Datensynchronisation zwischen PC und iPhone / iPad

Kaum nennt man ein Smartphone oder Tablet sein Eigen, dauert es meistens nicht sehr lange, bis der Wunsch nach einem Datenaustausch zwischen den Geräten aufkommt. Oder noch besser, eine automatische Synchronisation ganzer Verzeichnisse zwischen den Devices. Dropbox bietet dafür eine funktionsreiche und kostenlose Lösung. Bei Dropbox handelt es sich um einen beliebten Cloud-Speicherdienst der, neben 2 GB kostenlosem Speicherplatz, auch Clients für verschiedenste Plattformen anbietet. Ein weiteres mögliches Anwendungsszenario ist das Filesharing, da man Ordner mit anderen Nutzern teilen kann. Nachfolgend möchte ich die Synchronisation zwischen Windows und iPhone unter Verwendung einer zusätzlichen Verschlüsselung via BoxCryptor vorstellen.

Zu allererst muss man sich bei Dropbox anmelden. Die kostenlose Variante sollte zu Beginn sicherlich reichen. Wer zu den 2 GB Speicherplatz, noch weitere 500 MB kostenlos dazubekommen möchte kann den folgenden Link für die Registrierung benutzen. Jetzt bei Dropbox über diesen Link registrieren um dir und mir zusätzlich 500 MB kostenlosen Bonus-Speicherplatz sichern.

Nach der Registrierung sollte man sich dann direkt den Dropbox Client herunterladen und installieren. Man kann Dropbox natürlich auch per Browser nutzen, um Dateien abzulegen oder abzurufen, doch die Synchronisation eines dafür angelegt Verzeichnisses auf dem Rechner ist da schon wesentlich komfortabler. Wurde der Dropbox Client korrekt eingerichtet sollte man im angegeben Pfad der lokalen Festplatte schon eine Kopie seiner Dropbox finden. Diese besteht zu Beginn nur aus einigen Ordnern, Test- und Informationsdateien.

Legt man nun eine Datei im lokalen Dropbox Ordner ab, wird diese automatisch mit dem Dropbox Dienst im Internet synchronisiert. Einen besondere Augenmerk sollte man den Verzeichnissen Public und Photo der Dropbox widmen. Diese Verzeichnisse sind öffentlich zugänglich und man kann darüber Freunden oder Bekannten Dateien zur Verfügung stellen. Die Besonderheit beim Ordner Photo ist dabei noch, dass für alle dort abgelegten Bilder eine Gallerieansicht aufgerufen werden kann.

Aber weiter im Thema. Wir können jetzt unsere Dateien schon vom PC ins Internet übertragen. Wie bekomme ich sie jetzt aber auf das iPhone? Dafür gibt es von Dropbox eine App, die ebenfalls kostenlos ist. Die muss man also nur noch auf dem Gerät installieren, die Anmeldedaten eingeben und schon hat man vom Smartphone Zugriff auf seine Dropbox. Natürlich kann man nun auch Dateien, z. B. Bilder, vom iPhone in die Dropbox übertragen und diese landen dann automatisch im Dropbox Ordner auf dem PC.

Die beschrieben Vorgehensweise als Grafik.

Nun gibt es natürlich Dateien deren Inhalt sehr vertraulich ist, wie z. B. Passwortlisten, was ist damit? Dropbox sichert zu, dass alle Daten verschlüsselt abgespeichert werden. Dies geschieht jedoch mit einem Schlüssel der nicht individuell festgelegt werden kann. Ob dass überhaupt so ist und wer Zugriff auf den Schlüssel hat, lässt sich natürlich nicht prüfen. Man tut daher gut daran, sich nach alternativen Verschlüsselungsmöglichkeit umzusehen. Man könnte z. B. ZIP Archive erstellen, diese mit einem Kennwort versehen und erst dann in die Dropbox packen. Leider kann man diese Archive dann aber nicht mehr an allen Geräten öffnen und benötigt dafür auch noch das Kennwort.

Eine praktische Lösung für diese Problem bietet die kostenlose Software BoxCryptor, diese ver- und entschlüsselt Dateien transparent, also ohne eine notwendige Benutzerinteraktion. Wie sieht das in der Praxis aus? Fangen wir wieder beim PC an. Nach der Installation des BoxCryptor Programms, wird im Rahmen der Einrichtung ein Verzeichnis in der Dropbox angelegt, in dem die Dateien von Boxcryptor verschlüsselt abgelegt werden. Durch den normalen Dropbox-Mechanismus werden diese anschließen synchronisiert. Der dafür notwendige Schlüssel kann in BoxCryptor frei vergeben und abgespeichert werden. Das Speichern des Schlüssels hat den Vorteil, dass er zum Ver- oder Entschlüsseln nicht jedesmal eingegeben werden muss und so auch ein komplexer Schlüssel gewählt werden kann. Zur weiteren Vereinfachung kann der verschlüsselte BoxCrypt Ordner als zusätzliches Laufwerk eingeblendet werden. Am iPhone gibt es dementsprechend wieder eine App um auch von dort auf den BoxCrypt Ordner innerhalb der Dropbox zuzugreifen. So sind unsere vertraulichen Daten schnell und einfach gesichert.

Wer jetzt Interesse hat und es selber testen möchte, kann hier direkt starten: Jetzt bei Dropbox über diesen Link registrieren um dir und mir zusätzlich 500 MB kostenlosen Bonus-Speicherplatz sichern.

Das vorherige Beispiel um BoxCryptor erweitert.

Update 10.11.2012: heise Security – Dropbox ist „ziemlich sicher“